Stromeinspeisung in das Hausnetz

So funktioniert der FLEGS:

Der von den Photovoltaikmodulen erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter, in den erforderlichen Wechselstrom umgewandelt. Der im Wechselrichter integrierte Synchronisator (ENS) sorgt dafür, dass der Strom in Bezug auf Spannung, Frequenz und Impedanz zum Hausnetz passend gemacht wird und in das Hausnetz eingespeist werden kann. Die Einspeisung erfolgt im einfachsten Falle (bei Anlagen bis 500 W) über einen herkömmlichen Stecker in die nächste vorhandene Steckdose. Da der Strom immer den Weg des kleinsten Wiederstandes nimmt, fließt er über das Hausnetz zum nächsten Verbraucher (Spühl- und Waschmaschine, Kühl-und Gefrierschrank, TV, Umlaufpumpe Heizung usw.) .
Die Auswahl der Größe des FLEGS (für 250 W, 500 W, 750 W und 1.500 W erhältlich) erfolgt entsprechend dem Strombedarf um die Einspeisung in das öffentliche Netz zu vermeiden. Wenn der Strom nicht für den benötigten Bedarf genügt wird die Differenz automatisch vom Stromversorger dazugekauft. Erzeugt derFLEGS mehr Strom als im Moment verbraucht werden kann, fließt dieser Strom ins öffentliche Netz. Deshalb sollte die FLEGS-Leistung so ausgewählt werden, dass dieser Fall nicht eintritt.

Zusammenfassung

1. Bei der Hauseinspeisung über den FLEGS wird nicht, wie allgemein üblich, Strom an den Energieversorger verkauft.
2. Der Strom wird nicht nach der Richtlinie des Erneuerbaren Energie Gestzes (EEG) vergütet sondern ins Hausnetz eingespeist und im Haus selbst verbraucht.
3. Für den Nutzer verringert sich der Energiebezug um die selbst hergestellte und verbrauchte Strommenge. Die Einsparung entspricht dem aktuellen Strompreis.

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